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TeamViewer bereitet milliardenschweren Börsengang noch für September vor

Als Termin für den Börsengang hat TeamViewer den 25. September angegeben. Der Wert des Unternehmens könnte bis zu 5,5 Milliarden Euro betragen.

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Die Firmenzentrale von TeamViewer.

(Bild: TeamViewer)

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Der Softwarehersteller TeamViewer aus Göppingen (Baden-Württemberg) will am 25. September 2019 sein Debüt an der Frankfurter Börse geben. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Erwartet wird ein Emissionsvolumen von 1,41 bis 2,31 Milliarden Euro aus 84 Millionen Aktien des britischen Finanzinvestors Permira.

Noch ist unklar, wie hoch die Bewertung von TeamViewer ausfällt. Dies hängt davon ab, wie viele Aktien letztlich zu welchem Preis platziert werden können. Ab dem 12. bis zum 24. September bietet TeamViewer 84 Millionen Aktien zu einem Preis zwischen 23,50 Euro und 27,50 Euro an. Läuft es für TeamViewer gut, könnte die Marktkapitalisierung zwischen 4,7 und 5,5 Milliarden Euro betragen.

Permira war 2014 bei TeamViewer eingestiegen und hatte für seine Anteile rund 870 Millionen Euro gezahlt. Der Börsengang dürfte dem Investor nun ordentlich Geld in die Kasse spülen.

TeamViewer wurde 2005 gegründet und stellt die gleichnamige Fernwartungssoftware her. Das Unternehmen erwartet im aktuellen Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr einen Umsatzanstieg um ein Drittel auf 310 bis 320 Millionen Euro. Das operative Ergebnis soll zwischen 177 und 183 Millionen liegen, prognostizierte TeamViewer. Bereits im Mai waren Gerüchte um einen Börsengang laut geworden, wie das Handelsblatt berichtete. Ende August hatte TeamViewer das Vorhaben offiziell bestätigt, ohne jedoch einen genauen Termin zu nennen. Der Börsengang von TeamViewer dürfte der größte eines Technologieunternehmens in Deutschland nach dem Platzen der Dotcom-Blase 2000 sein. (olb)