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"Technische Probleme": New Yorker Börse stoppt Aktienhandel

Nichts geht mehr an der Wall Street: Zwei Stunden nach Beginn ihres Börsentags stoppt die weltgrößte Wertpapierbörse wegen technischer Probleme den Handel. Ein Hackerangriff soll es aber nicht gewesen sein.

NYSE

Die weltgrößte Wertpapierbörse New York Stock Exchange (NYSE) hat am Mittwoch den Handel mit Aktien eingestellt. Die Börsenbetreiber sprechen von "technischen Problemen" betonten via Twitter, dass es sich nicht um ein Hackerangriff oder ähnliches handele. Die nicht weiter spezifizierten technischen Schwierigkeiten hätten die Einstellung des Handels jedoch nötig gemacht, hieß es.

Der Handel begann um 9:30 Ortszeit (15:30 MEZ) offenbar schon mit Problemen, die dann aber zunächst als gelöst erschienen, berichtet das Wall Street Journal. Rund zwei Stunden später wurde dann aber überraschend der Handel ausgesetzt und ist zur Stunde noch nicht wieder eröffnet. Die an der NYSE notierten Wertpapiere ließen sich aber noch an anderen Börsen handeln, erklärten die Betreiber. Über technische Störungen bei anderen Börsen ist derzeit nichts bekannt.

Nicht nur die NYSE hatte am Mittwoch mit der Technik zu kämpfen: Netzwerkprobleme sorgten offenbar dafür, dass bei der US-Fluglinie United alle Maschinen über eine Stunde am Boden bleiben musste. Für United ist es bereits die zweite technische Panne in diesem Monat. Laut US-Berichten waren knapp 4900 Flüge davon betroffen.

Nach annähernd vier Stunden konnte die NYSE den Handel wieder aufnehmen. Während der Unterbrechung mussten hunderttausende Order per Hand gelöscht werden. Lediglich GTC-Aufträge (Good 'till Cancelled) blieben erhalten. Am Ende des Handelstages war der Wert des NYSE Composite Index um 1,78% gefallen. Nähere Angaben der NYSE zu Art und Ursache der technischen Schwierigkeiten liegen bislang nicht vor. [/Update] (axk)

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