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Telekom-Geschäfte ziehen an

Die Deutsche Telekom erzielte den höchsten Quartalsumsatz ihrer Unternehmensgeschichte.

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Zentrale der Deutschen Telekom in Bonn.

(Bild: Deutsche Telekom)

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Die Deutsche Telekom hat wieder von gut laufenden Geschäften in den USA sowie von Zukäufen profitiert. Im Zeitraum Juli bis September legte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,8 Prozent auf 20 Milliarden Euro zu, wie das Bonner Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

So hoch war der Quartalsumsatz der Firma noch nie. Der Konzernüberschuss kletterte in dem Zeitraum unerwartet stark auf 1,4 Milliarden Euro, bereinigt um Sondereinflüsse war das ein Plus von 7,5 Prozent. Telekomchef Tim Höttges zeigte sich sehr zufrieden – die Firma stehe "voll unter Dampf", erklärte er.

Sehr gefragt ist die Streaming-Option der Telekom – mit "StreamOn" können Kunden auf bestimmten Apps Musik, Videos oder Spiele streamen, ohne dass dies auf ihr monatliches Datenkontingent angerechnet wird. Ende September verzeichnete "StreamOn" 2,8 Millionen Kunden und damit etwa 80 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Die Zahl der Mobilfunkkunden der Telekom in Deutschland wuchs in den vergangenen zwölf Monaten um 1,9 Millionen auf 45,6 Millionen. Davon sind 25,1 Millionen Vertragskunden, 41.000 weniger als vor einem Jahr. Die Zahl der Festnetzanschlüsse schrumpfte weiter, nämlich um 813.000 auf 17,9 Millionen.

Die Zahl der Breitband-Anschlüsse stieg vom 30. September 2018 bis zum 30. September 2019 um 179.000 auf 13,6 Millionen. Davon sind 8,2 Millionen Glasfaseranschlüsse, 1,3 Millionen mehr als vor einem Jahr.

In den USA, wo die Telekom mit T-Mobile US aktiv ist, stieg die Zahl der Mobilfunkkunden im Jahresvergleich um 6,9 Millionen auf 84,1 Millionen. Im restlichen Europa verzeichnete die Telekom 46,5 Millionen Mobilfunkkunden, 3,9 Millionen weniger als Ende September 2018. (anw)