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Telekom-Hotspots für Städte und Kommunen

Die Telekom bietet neue Hotspot-Bundles an, um Gemeinden zu ermöglichen, kostengünstig WLAN-Hotspots für die Bürger zur Verfügung zu stellen.

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WLAN-Hotspot

(Bild: dpa, Martin Schutt)

Die Deutsche Telekom hat ein neues Hotspot-Bundle geschnürt, das speziell auf die Bedürfnisse von Städten und Kommunen zugeschnitten ist. Die Basisvariante von "Public WLAN 4.0" soll auch für kleine Einheiten, etwa die Abdeckung eines Rathauses mit freiem WLAN für die Bürger, erschwinglich sein.

Als Beispiel nennt die Telekom die Lösung mit einem Access-Point für maximal 128 gleichzeitige Verbindungen sowie einer kostenlosen WLAN-Stunde pro Nutzer und Tag für 59 Euro pro Monat. Allerdings kommen hier für Hardwarebereitstellung, Montage und Installation einmalig 580 Euro hinzu. Für 99 Euro monatlich entfällt das Zeitlimit pro Nutzer.

Die Initiative starte man, weil Deutschland bei öffentlichen Hotspots Nachholbedarf habe, teilte der Konzern mit. Freier Zugang zum Internet sei aber wichtig "für die Wahrnehmung einer Stadt als attraktiver Standort", nicht nur für die Bürger, sondern etwa auch für Touristen. Außerdem müssten hierzulande derzeit viele Flüchtlingunterkünfte mit Drahtlos-Internet versorgt werden.

Die Telekom betont, dass sie die Städte und Kommunen mit ihrem Angebot aus der Störerhaftung für die WLAN-Nutzung nimmt: "Mit einem öffentlich frei zugänglichen WLAN-Angebot geht eine Stadt kein sogenanntes Störerhaftungsrisiko ein, weil die Deutsche Telekom Betreiber des Hotspots ist. Das Telemediengesetz (TMG) befreit Internet-Zugangsanbieter grundsätzlich von der Haftung für Rechtsverletzungen ihrer Nutzer."

Dies gelte auch für die Flüchtlingunterkünfte: "Auch hier ist die Telekom Betreiber der Hotspots, so dass die Gemeinden kein Haftungsrisiko eingehen. Über 200 Gemeinden bundesweit haben bereits eine WLAN-Versorgung von Flüchtlingsunterkünften über die Deutsche Telekom beauftragt." (hob)

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