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Telekom-Streik: Ver.di gibt im Streit um Leiharbeiter nach

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Im Streit mit der Telekom um den Einsatz von Leiharbeitern in bestreikten Betrieben in Hessen hat die Gewerkschaft ver.di nachgegeben. Die Streikposten in Kassel und Eschborn ließen seit heute Zeitarbeiter an ihren Arbeitsplatz, sagte ver.di-Sprecher Hermann Schaus in Frankfurt. Ver.di hatte der Telekom vorgeworfen, Leiharbeiter entgegen gesetzlicher und tariflicher Vorgaben in die bestreikten Gebäude zu bringen, teilweise sogar mit Polizeischutz.

"Die Zeitarbeiter sind nicht unsere Gegner, sondern der Telekom- Vorstand, der sie einsetzt", sagte Schaus. Seit eineinhalb Wochen streiken bundesweit tausende Mitarbeiter der Telekom gegen die Pläne des Konzerns, 50.000 Stellen in so genannte Service-Agenturen auszulagern. Dort sollen die Beschäftigten für weniger Geld länger arbeiten. "Am Dienstag beteiligen sich bundesweit erneut knapp 15.000 Beschäftigte an dem Arbeitskampf", sagte ein ver.di-Sprecher auf Anfrage. Es sei weiter mit Beeinträchtigung bei den Callcentern und im Kundendienst zu rechnen.

Siehe dazu die Linkliste in c't-Hintergrund:

(dpa) / (anw)