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Telekom: UMTS-Aufbau kostet nichts zusätzlich

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Der Aufbau der UMTS-Infrastruktur bedeute für die Telekom keine zusätzlichen Investitionen, erklärte Vorstandschef Ron Sommer am heutigen Dienstag in Hannover auf der CeBIT-Pressekonferenz der Deutschen Telekom. Der Konzern habe ausschließlich dort Lizenzen erworben, wo das Unternehmen bereits über gut ausgebaute GSM-Netze verfüge. Laut Sommer stellt die UMTS-Infrastruktur "lediglich einen Ausbau dessen dar, was ohnehin schon vorhanden ist und im Rahmen von Ersatzinvestitionen ohnehin erfolgt wäre".

Die Deutsche Telekom will bis zum Jahr 2004 in Deutschland und Großbritannien bei UMTS eine Reichweite von 70 Prozent aufgebaut haben. "2004 ist das erste richtige UMTS-Jahr", sagte Sommer. Man gehe davon aus, dass dann bereits jeder zehnte D1-Kunde UMTS nutzen werde. Nach Sommers Einschätzung startet die Deutsche Telekom so gut vorbereitet ins 3G-Zeitalter wie kaum ein anderer Anbieter der Branche. T-Mobil sei im wichtigen Segment der Geschäftskunden in Deutschland Markführer, meinte der Telekom-Chef. Diese Kundengruppe steige erfahrungsgemäß als erstes auf technologische Innovationen ein, gerade wenn damit deutliche Effizienzvorteile verbunden seien. (hod)