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Telekom: VDSL-Vectoring für 400.000 zusätzliche Haushalte

Die Telekom bietet VDSL mit Vectoring in mindestens zehn großen deutschen Städten und weiteren Ortschaften zusätzlich an.

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(Bild: dpa, Andreas Gebert/Archiv)

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Via Facebook hat die Telekom ihre Kundschaft über den weiteren Vectoring-Ausbau informiert.

(Bild: Telekom auf Facebook)

Die deutsche Telekom weitet ihre VDSL-Vectoring-Abdeckung um zusätzliche Orte in ganz Deutschland. Kunden in Wittenberg, Cottbus, Münster, Peine, Velbert, Dinslaken, Göttingen, Heilbronn, Herne, Recklinghausen und weiteren Gebieten können ab sofort VDSL mit einer maximalen Übertragungsgeschwindigkeit von 100 MBit/s in Empfangsrichtung und 40 MBit/s in Senderichtung buchen.

Insgesamt betreffen die Änderungen rund 400.000 Anschlüsse der Telekom. Ob die eigene Region auch zu den neuen Ausbaugebieten gehört, lässt sich auf der Verfügbarkeits-Site der Telekom überprüfen. Bis Ende nächsten Jahres will die Telekom die Zahl der VDSL-Anschlüsse von derzeit 12 Millionen auf 24 Millionen erhöhen.

In Zukunft will sie auch an Hauptverteilern (Hvt) Vectoring einsetzen und so noch mehr Kunden mit schnellerem Internet per Kupferkabel versorgen. Einen Antrag bei der Bundesnetzagentur werde die Telekom nächste Woche einreichen.

Die Pläne stoßen jedoch auf Kritik der Konkurrenz, da Vectoring nach aktuellem Stand nur mit einem Anbieter pro Hauptverteiler oder Kabelverzweiger funktioniert. Die im Vergleich zu VDSL doppelte Bandbreite erreicht Vectoring durch den Ausgleich von elektromagnetischen Störungen zwischen den Leitungen. Dazu muss der Betreiber allerdings die Kontrolle über sämtliche Leitungen am Kabelverzweiger haben.

Weitere Details zu den Plänen der Telekom mit DSL-Vectoring und der Kritik der Konkurrenz bringt ein HIntrgrundbeitrag auf heise online

(fkn)