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Telekom machte 3,5 Milliarden Euro Verlust [Update]

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Die Deutsche Telekom ist 2001 erstmals seit ihrem Börsengang vor gut fünf Jahren in die Verlustzone gerutscht. Einschließlich Sondereinflüsse sei nach Steuern ein Fehlbetrag von 3,5 Milliarden Euro erwirtschaftet worden. Das geht aus den Eckzahlen hervor, die das Unternehmen am heutigen Dienstag in Bonn vorgelegt hat. Ein Jahr zuvor war noch ein Plus von 5,9 Milliarden Euro angefallen.

Als Ursache für die Veränderung nannte das Unternehmen die hohen Abschreibungen auf Firmenwerte, UMTS-Lizenzen sowie Zinsaufwendungen. So habe sich die erstmalige Eingliederung des US-Mobilfunkkonzerns VoiceStream mit 2,4 Milliarden Euro ergebnismindernd ausgewirkt. Der Zinsaufwand für Darlehen im Zusammenhang der Finanzierung der UMTS- Mobilfunklizenzen schlug mit 1 Milliarde Euro ergebnismindernd in der Telekom-Bilanz zu Buche.

Trotzdem sei die operative Ertragskraft des Unternehmens in den Kerngeschäften gestiegen, vor allem aber im Mobilfunk. So habe sich erstmals seit dem Beginn der Liberalisierung des Telekom-Marktes 1998 das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wieder erhöht. Es kletterte gegenüber 2000 um 17 Prozent auf 15,1 Milliarden Euro. Deutlich zugelegt hat die Telekom auch beim Umsatz mit einem Plus von 18 Prozent auf 48,3 Milliarden Euro. (dpa) / (wst)