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Telekom schließt Teilverkäufe der Service-Gesellschaften nicht aus

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Die Deutsche Telekom schließt bei einem Scheitern der Verhandlungen mit der Gewerkschaft über den geplanten Stellenumbau einen Teilverkauf der neuen Service-Gesellschaften nicht mehr aus. "Wenn wir in eine solche Situation hineinkämen, müssten wir uns damit beschäftigten", sagte der Finanz- und kommissarische Personalchef, Karl-Gerhard Eick, heute in Bonn. In dem Angebot an ver.di über die Auslagerung von 50.000 Beschäftigte in drei Service-Gesellschaften hatte sich die Telekom bereiterklärt, bei einer Gehaltsabsenkung von 12 Prozent unter anderem auf Kündigungen und einen Verkauf der Gesellschaften bis 2010 zu verzichten.

Eick bekräftigte, dass die Telekom bis Ende dieses Monats eine Lösung erzielen und die Ausgliederung bis zum 1. Juli umsetzen will. "Ein Streik nutzt niemandem, er schadet nur den Kunden und dem Image", antwortete Eick auf die Drohungen der Gewerkschaft mit flächendeckenden Arbeitsniederlegungen bei der Telekom. Der Vorstand werde sich gegebenenfalls zudem rechtliche Schritte vorbehalten.

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(dpa) / (anw)