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Telekom schließt im Streikfall juristische Überprüfung nicht aus

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Die Deutsche Telekom schließt im Falle flächendeckender Streiks im Streit um die Auslagerung von 50.000 Mitarbeitern in Servicegesellschaften eine juristische Überprüfung nicht aus. "Nach vorne blickend müssen wir uns (...) darüber Gedanken machen, ob wir, wenn flächendeckende Streiks ausgerufen werden würden, nicht auch juristische Schritte unternehmen würden, um die Rechtmäßigkeit derartiger Aktionen zu überprüfen", sagte der kommissarische Personalchef Karl-Gerhard Eick am Mittwoch im ZDF-Morgenmagazin.

Ein Streik löse keine Probleme und schaffe keine Arbeitsplätze, sagte Eick weiter. Er stellte Neueinstellungen in Aussicht, wenn es gelänge, in den Servicegesellschaften eine 38-Stunden-Woche und geringere und damit wettbewerbsfähige Gehälter durchzusetzen. Dann könne die Telekom "aus dem Stand heraus einige tausend Arbeitsplätze schaffen".

Die Verhandlungen zwischen der Deutschen Telekom und der Gewerkschaft ver.di über den geplanten Konzernumbau waren am späten Dienstagabend unterbrochen worden. Die Gespräche sollen an diesem Mittwoch im rheinland-pfälzischen Mayschoß fortgesetzt werden.

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(dpa) / (jk)