Telekom stellt auch Telefonanschlüsse ohne DSL auf IP-Technik um

Die Konvertierung zwischen Voice-over-IP und klassischer Telefonie übernehmen POTS-Karten in den Vermittlungsstellen. Der Kunde brauche nach der Umstellung weder neue Hardware noch neue Verträge, erklärt das Unternehmen.

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Telefon

(Bild: dpa, Uli Deck)

Von
  • Reiko Kaps

Die Telekom stellt auch die rund 6 Millionen Anschlüsse auf IP-Technik (All-IP) um, mit denen man ausschließlich telefonieren kann. Dies gilt für analoge ebenso wie für ISDN-Anschlüsse. Das bestätigte die Telekom gegenüber heise Netze.

Für die Telekom-Kunden ändere sich dabei nichts, auch seien weder neue Geräte noch Verträge nötig, erklärte Telekom-Sprecher Markus Jodl. Die Konvertierung zwischen Voice-over-IP und klassischer Telefonie erledigen die Vermittlungsstellen. Dabei kommen laut Telekom POTS-Karten (Plain Old Telephone System) zum Einsatz (siehe dazu: Die Zukunft spricht VoIP, Paketvermittlung verdrängt das klassische Telefonnetz, c't 23/12, S. 124).

Vor zwei Jahren waren diese POTS-Karten noch in der Entwicklung; damals zielten sie offenbar hauptsächlich auf analoge Telefonie. Die nun einsatzfähigen Systeme setzen aber zusätzlich zwischen ISDN- und Voice-over-IP um, sodass sich auch ISDN-Kunden ohne DSL bei der Umstellung um nichts kümmern müssten, versichert die Telekom weiter. [UPDATE:] Wie das Unternehmen inzwischen klarstellte, werden die POTS-Karten erst ab 2016 in Betrieb genommen.[/UPDATE] (rek)