Menü

Telekom verliert "Magenta-Prozess"

von
vorlesen Drucken Kommentare lesen 127 Beiträge

Im Prozess gegen den Autorendienstleister My favourite book musste die Telekom eine Schlappe hinnehmen. Der Anbieter hatte im Rahmen einer Anzeigenkampagne auch eine in der Telekom-Hausfarbe Magenta geschaltet. Damit zog er sich den Unmut des Telekommunikations-Riesen zu.

Die geforderte Unterlassungserklärung gegenüber der Telekom, die Farbe Magenta nicht mehr zu verwenden, unterzeichnete das Unternehmen nach eigenen Angaben nicht. "Wir haben den Vorgang als Satire betrachtet", so Geschäftsführer Bernd Kreutz. Die Telekom erhob daraufhin Klage, verbat sich die "Anlehnung" an den "überragenden Bekanntheitsgrad" der Telekom und unterstellte dem Unternehmen "My Favourite Book", es wolle den "Ruf der Klägerin ausnutzen". Nun entschied das Düsseldorfer Landgericht in der ersten Instanz gegen die Telekom, dass die beklagte Firma die Farbe Magenta weiterhin verwenden darf. Das Urteil trägt das Aktenzeichen 38 O 134/01 und ist noch nicht rechtskräftig. (uma)

Anzeige
Zur Startseite
Anzeige