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Telekom will Gamesload, Musicload und Softwareload abgeben

Drei Download-Dienste will die Telekom nicht mehr unter eigener Regie fortführen. Die Dienste Videoload und Erotic-Lounge stehen aber anscheinend gut da.

Die Deutsche Telekom will sich von den meisten ihrer Download-Dienste zurückziehen. "Geschäftlich sind diese Modelle sehr unter Druck", sagte Telekom-Manager Thomas Kiessling dem Handelsblatt. "Für uns ergibt eine Fortführung keinen Sinn mehr." Im einzelnen sollen die Portale Gamesload, Musicload und Softwareload nicht mehr unter eigener Regie weitergeführt werden. Davon seien rund 50 Mitarbeiter betroffen

"Für Gamesload und Musicload führen wir derzeit Gespräche mit potenziellen Interessenten über mögliche Fortführungsszenarien dieser Geschäfte", teilte eine Telekom-Sprecherin mit. Um den Kunden Zeit zu geben, werde sich die Telekom in ein paar Monaten zurückziehen. "Bei Softwareload übernimmt die Nexway GmbH nach über eineinhalb Jahren Zusammenarbeit jetzt auch die Vertriebssteuerung."

Das Portal Videoload will die Telekom demnach weiter betreiben. Der Videodienst profitierte von der Anbindung an das konzerneigene Internet-TV-Angebot Entertain. Auch seine Erotic-Lounge scheint Deutschlands größter Netzbetreiber behalten zu wollen.

Musicload brachte die Telekom zur IFA 2003 an Netz, Softwareload folgte drei Jahre später. Vor Kurzem wurde bereits bekannt, dass die Telekom ihren eigenen E-Book-Shop vom Netz nimmt. (dz)

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