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Tesla Energy: Solar-Dachpfannen und eine neue Powerwall

Tesla hat Solarzellen in Dachpfannenform vorgestellt. Außerdem verdoppelt das Unternehmen bei der zweiten Generation der Haus-Batterie Powerwall 2 die Kapazität.

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Tesla Energy: Solar-Dachpfannen und eine neue Powerwall

Künftig will Tesla Solar-Panels in Dachpfannen-Form anbieten.

(Bild: Tesla)

Der Elektro-Auto-Pionier Tesla will künftig auch Solarzellen an Endkunden verkaufen. Das Besondere: Die Panels haben die Form normaler Dachziegel und wirken vom Boden aus gesehen wie normale undurchsichtige Ziegel. Für direkt einfallendes Sonnenlicht ist die Oberflächenschicht laut TechCrunch dagegen durchlässig.

Die Beschichtung der Solarziegel hat Tesla zusammen mit 3M entwickelt. Sie soll außerdem den Wirkungsgrad erhöhen – genaue Zahlen nannte Tesla nicht – und die Haltbarkeit verbessern. Kunden können zum Marktstart zwischen vier verschiedenen Designs wählen, verspricht das Unternehmen. Für die Verwirklichung seiner Pläne muss Tesla die Fusion mit der Solarenergie-Firma SolarCity aber noch unter Dach und Fach bringen. 2017 sollen die Solarziegel dann auf den Markt kommen; Preise gab Tesla noch nicht bekannt.

Als Zwischenspeicher dient der aktuelle Hausakku "Powerwall 2" mit einer Kapazität von 13,5 kWh. Der im vergangenen Jahr vorgestellte Powerwall-Akku speichert 7 kWh. Die neue Powerwall enthält außer dem Li-Ionen-Akku einen Wechselrichter, der die Integration in das vorhandenen Stromnetz erleichtert. Sie ist bereits verfügbar und kostet inklusive Installation 7100 Euro.

Neu ist eine Hausakkuanlage allerdings nicht: Der Marktführer SonnenBatterie kommt aus dem Allgäu und bietet seine auf maximal 16 kWh erweiterbare Hausbatterie ab 3600 Euro (4 kWh) an. Als besonderes Angebot gibt es die "SonnenCommunity": SonnenBatterie-Kunden teilen sich übers Stromnetz überschüssige Energie und sollen so unabhängig von lokalen Stromanbietern werden. (rop)

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