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Tesla: Zwei wichtige Mitarbeiter fehlen

Der Elektro-Autobauer muss auf zwei wichtige Führungskräfte verzichten: Produktionschef Doug Field nimmt sich eine Auszeit, und der Sicherheitsbeauftragte Matthew Schwall verlässt das Unternehmen und wechselt zur Alphabet-Tochter Waymo.

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Rotes Model 3

(Bild: Steve Jurvetson/Smnt CC BY-SA 4.0)

Der Produktionschef von Tesla, Doug Field, nimmt sich zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt eine Auszeit – der Elektroauto-Hersteller hat immer noch Probleme mit der Serienfertigung des Model 3. Kurz darauf verlässt der Sicherheitsbeauftragte Matthew Schwall das Unternehmen. Schwall wechselt zu Waymo, der Alphabet-Tochter, die sich mit autonomem Fahren beschäftigt. Bereits im letzten Monat verließ der Autopilot-Chef Jim Keller Tesla und ging zu Intel.

Für Tesla läuft es im Moment alles andere als rund. Nach einer bizarren Telefonkonferenz mit Anlegern und Analysten und dem damit verbundenen Fall der Aktienkurse, muss das Unternehmen auf zwei wichtige Führungskräfte verzichten. Produktionschef Field nimmt sich eine Auszeit, um Energie zu tanken und Zeit mit seiner Familie zu verbringen. Das Unternehmen hat er nach Angaben eines Firmensprechers aber nicht verlassen, berichtet das "Wall Street Journal". Der seit 2013 bei Tesla beschäftigte Field übernahm 2016 die Verantwortung für die Entwicklung und Produktion des Model 3.

Seit Anfang des Jahres kümmert sich Elon Musk wieder selbst um die Produktion und hat dafür in der Firma übernachtet. Der Tesla Model 3 soll das erste in Massenfertigung produzierte Fahrzeug des Konzerns werden, hat bis heute aber immer wieder mit Problemen zu kämpfen. Bei der Auszeit von Field soll es sich nach Angaben des "Wall Street Journal" um eine sechswöchige Pause handeln.

Der kurz darauf erfolgte Wechsel des Sicherheitsbeauftragten Matthew Schwall zur Alphabet-Tochter Waymo scheint dagegen endgültig. Schwall war bei Tesla für die Kommunikation und Koordination mit den US-Sicherheitsbehörden verantwortlich. Der Google-Mutterkonzern hat die Aufgaben von Schwall noch nicht offiziell bekanntgegeben, eine Quelle des "Wall Street Journal" zufolge soll er sich um die Sicherheitsfragen beim autonomen Fahren kümmern.

Tesla Model 3 (6 Bilder)

Der Zeitplan sah vor, die Model-3-Produktion bis Dezember 2017 auf 20.000 Exemplare pro Monat zu steigern.
(Bild: Tesla)

(bme)

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