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Test: 8K-Monitor Dell UltraSharp UP3218K mit blickwinkelstabilem IPS-Display

Dells 8K-Monitor UP3218K zeigt mit über 33 Millionen Pixeln extrem fein gezeichnete Bilder und bietet jede Menge Platz zum Bearbeiten von Fotos und Videos.

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Test: 8K-Monitor Dell UltraSharp UP3218K mit blickwinkelstabilem IPS-Display

Wer am UltraSharp UP3218K Videos bearbeiten will, kann sich beispielsweise gleichzeitig zwei Fenster und quer darunter die Timeline anzeigen lassen. Allerdings muss man die Darstellung des 32-Zöllers bei Ansteuerung mit 33 Millionen Bildpunkten fast zwingend vergrößern, denn jedes Pixel hat eine Kantenlänge von nur 0,09 Millimeter. Spätestens in den Einstellmenüs unter Windows kann man so nichts mehr erkennen, der Mauszeiger mutiert zum Fliegenschiss. Auch bei vergrößerter Darstellung – empfohlen werden 300 Prozent bei 8K und 150 Prozent bei 4K – profitiert man von der höheren Pixeldichte, schräge Kanten bleiben Linien ohne Treppenstufen.

Wie sich die hohe 8K-Auflösung in der Praxis gegenüber 4K schlägt und welchen Mehrwert sie im Alltag bietet, lesen Sie in einem Erfahrungsbericht im Blog des c't magazins.

Für die Übertragung der 33 Millionen Bildpunkte vom PC hält der Monitor zwei DisplayPort-Anschlüsse bereit. Um 60 Bilder pro Sekunde mit voller 8K-Aufösung aufs Display zu schieben, muss die Grafikkarte zwei DP-1.4-Ausgänge gleichzeitig ansteuern. Das sollten alle Nvidia-Karten der GeForce 1000er-Serie unterstützen und AMD-Karten ab der Polaris-Generation (RX400). Wir haben es an einer 1070Ti, einer Quadro P4000 und einer Radeon RX Vega 56 getestet: Dort zeigte der Monitor automatisch die volle 8K-Auflösung mit 60 Hz an.

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Über einen einzelnen DisplayPort-1.4-Ausgang gelangen maximal 30 Bilder pro Sekunde in 8K auf den großen Schirm. Man kann die beiden DP-Eingänge alternativ von zwei Quellen aus beschicken, diese aber nicht gleichzeitig nebeneinander am Monitor darstellen: Im Menü lässt sich dann nur entweder DP 1 oder DP 2 auswählen. Der UP3218K erkennt, welche Eingänge wie bestückt sind und bietet per DDC die passenden Auflösungen an – also beispielsweise 4K mit 60 Hz über einen einzelnen Port.

Das Monitormenü öffnet sich verspielt animiert, die deutlich nüchternere Steuerung erfolgt über fünf Tasten rechts unter dem Displayrand. Leider prellen die kleinen Tasten, was schnell zu Fehlbedienungen führt. Man kann sie direkt mit der Signalauswahl, den Bildmodi oder der Helligkeit- und Kontraststeuerung belegen und so den Umweg über das Menü sparen – sehr praktisch.

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Die Darstellung am UP3218K ist farb- und kontraststark. In unseren Messungen erreichte das blickwinkelstabile IPS-Display einen mittleren In-Bild-Kontrast von knapp 1450:1, sein Farbraum deckt DCI-P3 fast vollständig ab. Da der Monitor keine Hardware-Kalibrierung unterstützt, kann man etwaige Korrekturdaten nicht direkt in der Monitor-LUT speichern, sondern muss sie im Betriebssystem hinterlegen.

Dell hat das Display ab Werk mit einer Korrekturfunktion für homogene Schirmausleuchtung ausgestattet: Der UP3218K erreichte damit 85 Prozent; ohne waren es 74 Prozent. Die maximale Leuchtdichte betrug 410 cd/m2 – das ist angesichts des feinen Pixelrasters sehr gut. Durch die Korrekturmaßnahme sank sie auf immer noch gute 270 cd/m². Bei ergonomischen 120 cd/m² begnügte sich der Monitor mit 60 Watt. Einziger ernsthafter Kritikpunkt: Das LC-Display ist nicht mattiert, sondern spiegelt stark. Das ist kontraproduktiv und unergonomisch.

Dell UltraSharp UP3218K
31,5"-Monitor mit 8K-Auflösung
Display IPS mit 7680 x 4320 Pixeln (279 dpi)
Bildfläche / Mechanik 70 cm x 39 cm / höhenverstellbar, drehbar, Portrait-Modus
Anschlüsse 2 x DisplayPort 1.4, USB-Hub mit 4 x USB 3.0
Abmessungen / Gewicht 72 cm x 50 cm x 22 cm / 10,4 kg
Kontrast min. Sichtfeld 1450:1 / 7,5 %, erw. Sichtfeld 1177:1 / 28,9 %
Leuchtdichte, Ausleuchtung von 25 bis 270 cd/m², 85 % (uniformity on)
Leistungsaufnahme Betrieb: 60 Watt / Stand-by 0,1 Watt

(mre)