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Texas Instruments mit Gewinneinbruch und Umsatzminus

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Der weltgrößte Handychip-Hersteller Texas Instruments (TI) hat im 1. Quartal 2007 ein Umsatzminus und einen deutlich stärkeren Gewinnrückgang verbucht. Der Nettogewinn schrumpfte um fast 12 Prozent auf 516 Millionen US-Dollar (319 Millionen Euro), bei einem Umsatzrückgang um knapp 5 Prozent auf 3,2 Milliarden Dollar. Dies teilte die Gesellschaft mit Sitz in Dallas mit.

Das Unternehmen erklärte den Umsatzrückgang unter anderem mit Korrekturen bei den Lagerbeständen von Halbleiterkunden. "Wir glauben allerdings, dass diese Korrektur, die in der zweiten Jahreshälfte vorigen Jahres begann, weitgehend im ersten Quartal zu Ende gegangen ist", sagte TI-Chef Rich Templeton. Der Ordereingang beginne bereits, sich zu erholen.

Mit den Quartalszahlen übertraf TI allerdings eigene Prognosen und die Erwartungen von Analysten. Der Gewinn je Aktie (EPS) sei von 0,33 US-Dollar auf 0,35 US-Dollar gestiegen. Zuvor hatte TI mit 0,29 bis 0,33 Dollar gerechnet. Analysten hatten 0,31 Dollar erwartet. Für das zweite Quartal sagte TI einen Umsatz in der Größenordnung von 3,3 bis 3,6 Milliarden Dollar und ein EPS von 0,39 bis 0,45 Dollar voraus. (dpa) / (anw)