Texas Instruments verdient nach Umbau besser

Im vergangenen Quartal ließ der Umsatz des Unternehmens zwar nach, aber der Gewinn stieg im Vorjahresvergleich um 48 Prozent.

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  • dpa

Der Umbau rechnet sich für den Chip-Spezialisten Texas Instruments. Im zweiten Quartal stieg laut Mitteilung der Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 48 Prozent auf unterm Strich 660 Millionen Dollar (502 Millionen Euro). Auch die Auftragsbücher seien voller, erklärte Firmenchef Rich Templeton. Nachbörslich stieg die Aktie um mehr als 2 Prozent.

Texas Instruments war aus dem Geschäft mit Chips für Smartphones und Tablet-Computer ausgestiegen. Angesichts dessen fiel der Umsatz um 9 Prozent auf gut 3,0 Milliarden Dollar. Zwar boomen die Verkaufszahlen dieser mobilen Geräte, doch es herrscht ein Preiskampf unter den Zulieferern. Zudem sind die Entwicklungskosten hoch.

Texas Instruments konzentriert sich auf integrierte Prozessoren, die Alltagsgeräte wie Fernseher und Waschmaschinen steuern, aber auch in Medizinapparaten, Industrieanlagen oder Autos zu finden sind. Hier sind die Texaner führend. Die Geschäftszahlen gelten deshalb als ein Richtungsweiser für die Konjunktur. (anw)