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CES

Texas Instruments zeigt LED-betriebenes DLP-TV

Eine Auswahl von DLP-Anwendungen zeigt Texas Instruments auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas. Neueste Entwicklung ist ein schon als Prototyp sehr heller Rückprojektions-Fernseher, dessen 50-Zoll-Bildschirm auf LEDs als Lichtquelle setzt (Bild). Durch die Verwendung von LEDs lässt sich die Farbtemperatur leicht auf die Umgebungsverhältnisse anpassen, außerdem ist die Lebensdauer der Lichtquelle um ein mehrfaches größer als bei herkömmlichen Lampen. Texas Instruments verspricht bei diesem 1080p-fähigen Gerät ein Kontrastverhältnis von 100.000:1.

Schlankes Rückprojektions-TV mit LED-Lichtquelle als Prototyp von TI

Verwendet wird ein DLP-Chip (Digital Light Processing) mit Sechsfarb-Filterrad, der das früher typische Farbflackern bei schnellen Bewegungen im Bild auf ein Minimum reduziert. Bei den in den USA sehr beliebten und recht preiswerten Rückprojektions-TVs mit DLP hat man die Lampeneinheit nun so gestaltet, dass sie vom Kunden selbst gewechselt werden kann. Durch Standardisierung versucht man dabei, auf einen Service-Preis von nicht mehr als 20 Prozent des Gerätepreises zu kommen.

TI stellte auch DLP-Anwendungen anderer Hersteller vor, etwa das ViewDock PJ258D von Viewsonic, ein DLP-Projektor mit Slot für einen Video-iPod. Das 2000-Lumen-Gerät soll unter 1000 Dollar kosten, XGA-Auflösung und einen Kontrast von 2000:1 bieten. Es spielt Bilder und Videos direkt vom eingesteckten Player ab. Bei den Projektoren zielt man auch auf die Gamer als Anwendergruppe, da die schnellen DLPs das Bild praktisch verzögerungsfrei anzeigen können; einige "coole" Designstudien sollen den Anspruch unterstreichen.

ViewSonics ViewDock spielt Videos direkt vom eingesteckten Player ab.

Projektor-Studien für die Gaming-Szene

(cm)

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