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"The Dash Pro" will Headset, Fitnesstracker und Babelfisch sein

Mit "The Dash Pro" soll man Headset, Fitnesstracker, MP3-Player und Simultan-Dolmetscher gleichzeitig im Ohr haben. Hersteller Bragi verspricht neue Features – vor allem aber eine generelle Verbesserung gegenüber dem Vorgängermodell.

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Kopfhörer, Headset, Babelfisch – all das und mehr will "The Dash Pro" von Bragi sein

"The Dash Pro" – die überarbeitete, zweite Edition von Bragis "The Dash" – will die Probleme des Vorgängers ausmerzen, alte Features verbessern und neue Funktionen mitbringen. Verbindungsprobleme und andere Kinderkrankheiten sollen der Vergangenheit angehören. Der smarte Bluetooth-Kopfhörer will nun neben Headset, Fitnesstracker und MP3-Player auch Simultan-Dolmetscher sein.

Im Kern soll "The Dash Pro" das bleiben, was auch schon sein Vorgängermodell "The Dash" war: Ein Set drahtloser Bluetooth-Ohrhörer, die auch untereinander nicht per Kabel verbunden sind und als Smartphone-Headset, Musik-Player und Fitnesstracker fungieren. Dabei soll die Neuauflage vieles besser machen als der fehlergeplagte Vorläufer.

Die Wearables des Münchner Startups Bragi kosten knackige 349 Euro – oder noch knackigere 499 US-Dollar, wenn man individuell auf die eigenen Ohren zugeschnittene Geräte haben möchte. Dafür soll Dash Pro ein wasserdichter In-Ear-Kopfhörer zu sein, der wackelfrei im Ohr steckt, drahtlos stabile Verbindung zum Mobilgerät hält, diverse Vitalwerte des Trägers misst und protokolliert sowie auch ohne Smartphone als MP3-Player nutzbar ist. Dank integriertem 4GB-Flash-Speicher sollen bis zu 1000 Songs direkt im Ohr laufen – und das für bis zu fünf Stunden mit einer Akkuladung.

"The Dash Pro" liest diverse Vitalwerte des Trägers aus.

Weiterhin vorhanden ist auch beim "The Dash Pro" wie schon beim Vorgänger der "Audio Transparency"-Modus, bei dem sich nach einem Fingerwischen über einen der Kopfhörer sich Audio-Wiedergabe und Außengeräusche nahtlos mischen sollen. So soll man die Kopfhörer theoretisch nie aus den Ohren nehmen müssen, um mit der Umwelt zu interagieren. Beim originalen "The Dash" hatten allerdings viele Nutzer geklagt, dass in dem Modus Windgeräusche nicht ausgefiltert wurden. Dadurch wurden die Kopfhörer für die Nutzung beim Laufen oder Radfahren nahezu unbrauchbar – ein Problem, das Bragi erst mit einem Firmware-Update zu beheben versuchte. Beim Dash Pro soll es dank rauschunterdrückenden Mikrofonen von vorneherein gar nicht erst zu solchen Problemen kommen.

Was die neu aufgelegte Version des Kopfhörers laut TechCrunch-Bericht wesentlich besser macht als sein Vorgänger, ist Fitnesstracking und das Messen von Körperwerten des Trägers. "The Dash Pro" misst laut Hersteller Herzfrequenz, Schritte und Atemzüge. Daraus soll der integrierte Fitnesstracker auch zurückgelegte Distanzen, Geschwindigkeit und verbrannte Kalorien ableiten können. Auch die Dauer einzelner Trainingseinheiten, die Trittfrequenz beim Radfahren und sogar die Bahnanzahl beim Schwimmen will der Dash Pro protokollieren und auswerten können.

Ein virtueller Coach hält Sportler über direktes Feedback im Ohr auf Trab und dem Laufenden. Die Daten soll man im Nachhinein in der zugehörigen Mobil-App oder auch Drittanbieter-Apps wie Apples HealtKit oder Google Fit einsehen und analysieren können.

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