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Thunderbird 3 nähert sich der finalen Version

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Die Mozilla-Entwickler haben nach vier Beta-Versionen den ersten Release Candidate ihres E-Mail-Clients Thunderbird 3 vorgelegt. Er ist für Windows, Linux und Mac OS X zum Download auch auf Deutsch erhältlich. Diese Vorabveröffentlichung von Thunderbird 3 sei für Testzwecke gedacht, schreiben die Entwickler in ihren Versionshinweisen, die Software solle nicht in einer produktiven Umgebung eingesetzt werden. Aus den Hinweisen geht nicht konkret hervor, welche Änderungen die Entwickler gegenüber der vierten Beta vorgenommen haben.

Thunderbird 3 weist gegenüber seinem Vorgänger erweiterte Such- und Filterwerkzeuge auf. Das neue globale Sucheingabefeld vervollständigt Einträge mit Hilfe des Adressbuchs. Nun ist auch die Suche im Inhalt der E-Mails möglich. Der neue Account-Einrichtungsassistent zieht eine Datenbank von geläufigen Einstellungen von Mail-Providern zu Rate. E-Mails, auf die der Nutzer klickt, werden so wie dann auch die Liste der Ordner in Tabs angezeigt. Bei der voreingestellten Funktion "Smart Folder" wird die Konten- beziehungseise Ordnerliste bei Anwendern mit mehreren Konten als "Gruppierte Ordner" angezeigt. Ein "Activity Manager" protokolliert alle Interaktionen zwischen Thunderbird und dem E-Mail-Provider an einer Stelle.

Überarbeitet wurde auch der Add-on-Manager, mit dem nun Erweiterungen, Themes und Plug-ins gesucht und installiert werden können. Das Adressbuch enthält jetzt auch ein Eingabefeld für den Geburtstag. Sowohl die interne Suche von Windows Vista als auch von Mac OS X durchforsten nun auch Thunderbird-E-Mails. IMAP-Mails können jetzt im Hintergrund vom Server geladen werden. Dadurch könnten die E-Mails schneller und auch offline bearbeitet werden. Die Kalender-Erweiterung Lightning funktioniert in der offiziellen Version noch nicht mit Thunderbird 3. Als Alternative bietet sich die eigenständige Anwendung Sunbird an.

Siehe dazu auch im heise-Softwareverzeichnis:

(anw)