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Tinten-Krieg: HP tritt taktischen Rückzug an

In der Affäre um ein Firmware-Update, durch das Tintenpatronen von Fremdanbietern in Druckern von Hewlett-Packard lahmgelegt wurden, rudert der Hersteller nun mit einer Stellungnahme zurück.

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Hewlett-Packard Rüsselsheim

(Bild: dpa, Boris Roessler)

Druckerhersteller Hewlett-Packard hat angekündigt, innerhalb von zwei Wochen ein weiteres Firmware-Update bereit zu stellen, durch das die mit dem jüngsten Update vom 13. September eingeführten Einschränkungen bei seinen Officejet-Druckern rückgängig gemacht werden sollten. Die von HP vorgenommenen Änderungen hatten bei vielen Kunden dazu geführt, dass die von ihnen bislang verwendeten Ersatzpatronen nicht mehr funktionierten. Berichten zufolge war dies selbst dann der Fall, wenn die Betroffenen die Funktion automatischer Updates bei ihrem Drucker deaktiviert hatten. Gegenüber heise online wollte sich der Konzern bis zur Stunde jedoch nicht dazu äußern.

Für die entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigt sich der Konzern bei seinen Kunden ausdrücklich, heißt es in einer von HP verbreiteten Erklärung. Gleichwohl sei nur eine kleine Zahl von Kunden betroffen. Zuvor hatte sich der Konzern noch vehement gegen Kommentare gewandt, in denen sein bisheriges Vorgehen als illegale Selbstjustiz und möglicherweise sogar strafbar bezeichnet worden war. (tig)

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