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Tödlicher Unfall mit Tesla Model X: "Autopilot" hat vor Crash beschleunigt

Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB hat ihren vorläufigen Bericht zu einem Unfall mit einem Tesla Model X vorgelegt.

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Tödlicher Unfall mit Tesla Model X: "Autopilot" hat vor Crash beschleunigt

(Bild: NTSB)

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Der Fahrassistenz "Autopilot" des im März in den USA verunglückten Tesla Model X hatte in den drei Sekunden vor dem Aufprall auf einen Fahrbahnteiler von 100 auf 114 km/h beschleunigt. Das geht aus dem vorläufigen Bericht der US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB hervor. Der Fahrer, der bei dem Unfall nahe der kalifornischen Stadt Mountain View am 23. März ums Leben kam, hatte in den letzten sechs Sekunden seiner Fahrt die Hände nicht am Lenkrad.

(Bild: NHTSA)

Der "Autopilot", der unter anderem die Spur und die Entfernung zum davor fahrenden Wagen halten kann, war während der insgesamt 32 Minuten dauernden Fahrt viermal angeschaltet, komplett in den letzten knapp 19 Minuten. In dem Zeitraum wurde der Fahrer zweimal visuell und einmal akustisch gewarnt, letztmals eine Viertelstunde vor dem Unfall.

Acht Sekunden vor dem Unfall fuhr der Tesla knapp 105 km/h und folgte einem vorausfahrenden Auto. In der nächsten Sekunde steuerte das Auto nach links, um einem anderen Fahrzeug zu folgen. Vier Sekunden vor dem Unfall folgte der Autopilot keinem anderen Auto.

Während des Crashs, in den noch ein Mazda 3 und ein Audi A4 verwickelt wurden, wurde der Akku des Tesla beschädigt, er fing später Feuer. Zuvor hatten Unfallzeugen den Fahrer aus dem Auto befreien können. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er seinen Verletzungen erlag. Der NTSB setzt seine Ermittlungen zusammen mit der California Highway Patrol und dem California Department of Transportation fort.

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(anw)

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