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Tolino Epos: E-Reader mit größerem Display für mehr Lesestoff

Tolino hat mit dem Epos einen neuen E-Reader vorgestellt, der dank des 7,8 Zoll großen Bildschirms deutlich mehr Text anzeigen kann als die Vorgänger. Beim ersten Lesen zeigt sich, dass er dadurch aber nicht mehr so gut in der Hand liegt.

Tolino Epos: Größeres Display für mehr Lesestoff

(Bild: Tolino)

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tolino epos ab € 195,10

Pünktlich zur Eröffnung der Frankfurter Buchmesse haben die Partner der Tolino-Allianz mit dem Tolino Epos einen neuen, größeren E-Reader vorgestellt. Das 230 Euro teure Lesegerät bietet mit dem 7,8-Zoll-Display deutlich mehr Platz für den Lesestoff und soll damit auch bei größerer Schrift mehr Text anzeigen als die restlichen Tolino-Geräte. Für Tolino ist es der erste größere E-Reader – der inzwischen für die Technik verantwortliche japanische Konzern Rakuten hat mit dem Kobo Aura One bereits einen ebenso großen Reader im Angebot. Trotz der Übernahme durch Rakuten soll an der bekannten Tolino-Oberfläche festgehalten werden, um die Kunden nicht vor den Kopf zu stoßen.

Der 14 × 20,9 Zentimeter messende Tolino Epos sieht im Prinzip aus wie ein vergrößerter Tolino Vision, das Display hat eine Auflösung von 1872 × 1404 Pixel. Die Punktdichte von 300 dpi entspricht der des Tolino Vision 4 HD. Obwohl der Tolino Epos deutlich größer ist als der Vision 4 HD, ist der Akku in dem neuen E-Reader mit 1200 mAh kleiner als der 1500 mAh fassende im 4 HD. Damit habe er Gewicht sparen wollen, erklärt der Hersteller. Insgesamt ist der Tolino Epos mit 260 Gramm trotzdem deutlich schwerer als der Tolino 4 HD mit 175 Gramm. Beide verfügen über 6 Gigabyte Speicher, was für Tausende E-Books ausreicht. Angesichts der langen Laufzeiten von E-Readern dürfte der kleinere Akku im normalen Betrieb nicht wirklich auffallen.

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Wie im Tolino 4 HD passt sich die Beleuchtung des Tolino Epos wieder an die Tageszeit an – von kaltweiß am Morgen zu warmweiß am Abend, um immer möglichst angenehm zu sein. Das Gerät soll außerdem bis zu 30 Minuten in einem Meter tiefen Süßwasser aushalten, ohne Schaden zu nehmen. Im Inneren rechnet immer noch ein Prozessor des Typs Freescale i.MX6. Der soll durch ein Software-Update auf Android 4.4 zwar beschleunigt worden sein, aber das Gerät reagiert trotzdem oft merklich träge. Im Shop und im Einstellungsmenü fällt das mehr auf als beim einfachen Lesen.

Der Tolino Epos, der uns wenige Tage vor dem Vorstellungstermin bereits zur Verfügung stand, liegt an sich gut in der Hand. Wer das einhändige Lesen mit E-Reader gewohnt ist, wird hier aber nur schwer die richtige Haltung finden. Weil der Epos größer ist als die meisten gewohnten Reader, ist mehr Handfläche nötig, um ihn zu halten, beim Druck aufs Display wird aber umgeblättert. Hier ist sicher etwas Umgewöhnung oder besser gleich die zweite Hand nötig. Das Display ist scharf und bietet jede Menge Platz für Text. Auch der neue Tolino ist offen für E-Books aus verschiedenen Online-Stores. Titel aus Leihbibliotheken wie der Onleihe zeigt der Epos ebenfalls an.

[Update 11.10.2017 – 14:20 Uhr] Der Tolino Epos kann nun für 230 Euro vorbestellt werden. Der Preis wurde in der Meldung nachgetragen. (mho)

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