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Touch-Displays für den Raspberry Pi im Test

Ein Touch-Display verleiht so manchem Raspi-Bastelprojekt den letzten Schliff; bei Bildqualität, Ansteuerung, und Montage gibt es aber große Unterschiede.

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Touch-Displays für Raspberry Pi & Co.

Touch-Displays für Raspberry Pi & Co.

Für viele Projekte mit Bastelcomputern wie dem Raspberry Pi ist ein kleiner oder auch größerer Bildschirm mit Touch-Sensor das Tüpfelchen auf dem i. Solche Displays gibt es in sehr unterschiedlichen Bauformen, das c't-Labor hat Geräte mit 2,8 bis 10,1 Zoll Bildschirmdiagonale untersucht. Die Preise reichen von gut 30 bis fast 300 Euro.

Die kleinsten Displays lassen sich direkt auf die 40-polige GPIO-Kontaktleiste eines Raspi aufstecken. Das RPi-Display B+ von Watterott passt dann sogar zusammen mit dem Raspi in ein kleines Tek-Berry-Gehäuse mit passendem Ausschnitt. Die Aufsteck-Displays blockieren allerdings auch manche oder alle GPIO-Pins, sie stehen dann nicht für andere Komponenten bereit, etwa für Sensoren.

Anders verhält es sich bei den größeren 10,1-Zöller, die man abgesetzt vom Raspi aufstellt und wie ein PC-Display oder ein TV-Gerät per HDMI verbindet: Hier muss man zusätzlich ein USB-Kabel für den Touch-Sensor anschließen, der eine der wenigen USB-Buchsen des Raspi belegt. Dafür lassen sich die HDMI-Displays leicht auch an anderen Bastelcomputern oder an Mini-PCs nutzen.

Am offiziellen Raspberry Pi 7" Touchscreen lässt sich hinten ein Raspi anschrauben.

Auch der offizielle Raspberry Pi 7" Touchscreen nahm am Test teil. Er leuchtet sehr hell, sein Backlight lässt sich vom Betriebssystem aus per Software steuern und er funktioniert zumindest unter einem aktuellen Raspbian sofort.

Bei manchen anderen Touchscreens muss man Touchscreen-Treiber nachinstallieren oder die passende Auflösung von Hand in die Datei /boot/config.txt eintragen.

Lesen Sie mehr dazu in der aktuellen c't 23/2018:

(ciw)