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Toyota testet Schwerlaster mit Brennstoffzellen-Antrieb

Die größten Häfen in Los Angeles und Long Beach haben ein hohes Verkehraufkommen und daher eine hohe Luftverschmutzung. Dort setzt Toyota probeweise Brennstoffzellen-Lkw ein.

Toyota will Schwerlaster mit Brennstoffzellen testen

(Bild: Toyota)

Der japanische Autohersteller Toyota testet in den USA Schwerlastkraftwagen mit Brennstoffzellen-Antrieb. Das Pilotprojekt läuft in den Häfen von Los Angeles und Long Beach, wie es in einer Mitteilung heißt. Daran beteiligen sich auch die kalifornische Umweltbehörde CARB und die kalifornische Energiebehörde CEC. Ihnen geht es seit 2006 verstärkt darum, die Luft in den beiden genannten, stark von Fracht- und anderem Verkehr belasteten Gebieten zu verbessern. Bei dem mit Wasserstoff betriebenen Brennstoffzellen wird lediglich Wasser ausgestoßen.

Toyota hat bereits in seinen Pkw-Modellen Prius und Mirai Erfahrungen mit dem Brennstoffzellen-Antrieb gesammelt. In dem "Project Portal" geht es darum herauszufinden, ob diese Antriebstechnik für den Transport schwerer Güter auf relativ kurzen Strecken geeignet ist.

Der Truck habe eine Leistung von 670 PS/490 kW bei einem maximalen Drehmoment von rund 1800 Nm, erklärt Toyota. Als Brennstoffzellen werden jene verwendet, die schon den Mirai antreiben, der seit Ende 2014 in Serie produziert wird. Dazu kommt ein Akku mit 12 kWh. Der Lkw soll bis zu 36 Tonnen Last bewegen können und pro Tankladung 320 km weit kommen.

Wegen des hohen Transportaufkommens sind die Anwohner der beiden größten US-Häfen von starkem Luftschmutz belastet. Um diesem beizukommen, wurde ein Projekt ausgeschrieben, eine Autobahn mit elektrischer Oberleitung zu testen. 2014 bekam dafür Siemens den Zuschlag.

(anw)

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