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Trampender Roboter hitchBOT auf USA-Reise zerstört

Dem Roboterkunstwerk hitchBOT ist seine dritte Reise zum Verhängnis geworden. Nach rund zwei Wochen auf dem Weg durch die USA ist es zerstört worden.

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(Bild: Daniel AJ Sokolov)

Der trampende Roboter HitchBOT

Per Anhalter alleine unterwegs - ein Roboter trampt nun schon zum dritten Mal. Es ist vor allem ein soziales Experiment: Können Roboter Menschen vertrauen? Und wie reagieren unterschiedliche Kulturen auf das ungewöhnliche Ansinnen?

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Das Roboterkunstwerk hitchBOT ist zerstört worden und muss seine Reise per Anhalter quer durch die USA vorzeitig beenden. Das Konstrukt aus Eimer, Schwimmnudeln, Kinder-Gummistiefeln und einem Tablet-Computer als Hirn sei in der Ostküstenmetropole Philadelphia kaputt gemacht worden, teilten die kanadischen Betreiber in der Nacht zum Sonntag auf der Website des Projekts mit. "Manchmal passieren guten Robotern schlechte Dinge."

Damit sei die USA-Reise des Roboters, die eigentlich von Massachusetts im Osten bis nach Kalifornien im Westen hätte führen sollen, nach nur rund zwei Wochen vorbei. Wer den hitchBOT zerstört hat und wo sich die Reste des Roboters befinden, war zunächst nicht klar. Die Projektmacher versicherten aber, ihr großartiges Experiment sei nicht vorüber. Sie wollten sich nun auf die Frage konzentrieren, was man daraus lernen könne.

Der Roboter, den Wissenschaftler als soziales Experiment auf die Reise geschickt hatten, war zuvor durch Kanada und durch Deutschland getrampt. (hos)