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Tricksereien mit Ortsnetznummern: Bundesnetzagentur schaltet Unternehmen 300 Rufnummern ab

Die Bundesnetzagentur hat einem Unternehmen 300 Ortsnetznummern abgeschaltet, mit dem dieses Kunden vorgegaukelt hatte, vor Ort zu sein.

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Schnurloses Telefon

Die Bundesnetzagentur greift gegen Tricksereien mit Ortsnetznummern durch. Ein Unternehmen für Rohr- und Kanalreinigungsarbeiten hatte mit bundesweit knapp 300 Ortsnetzrufnummern den Kunden vorgetäuscht, vor Ort tätig zu sein. Tatsächlich wurden die Anrufe aber per Weiterleitung an eine Zentrale vermittelt. Die Behörde zog diese Nummern nun ein; im Rahmen eines Eilverfahrens bestätigte das Verwaltungsgericht Köln die Anordnung.

Entscheidend für die Bundesnetzagentur war, dass in keinem dieser Orte ein Betriebssitz vorhanden war. Die Firma hätte die Ortsnetzrufnummern zwar nutzen dürfen, hätte dann aber unmissverständlich darauf hinweisen müssen, dass eine Anrufweiterschaltung erfolgte. Die Bundesnetzagentur sieht darin einen Wettbewerbsverstoß und kündigte an, weiterhin gegen solche Verstöße vorzugehen. (uma)

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