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Trotz Digitalisierung: In deutschen Firmen wird noch viel gedruckt

Bis zum papierlosen Büro dauert es wohl noch: Laut einer Umfrage wird in 25 Prozent der Unternehmen bei mindestens drei Vierteln aller Vorgänge ausgedruckt.

Büro, Arbeitsplätze

(Bild: 889520, gemeinfrei (Creative Commons CC0))

Akten, Protokolle, Arbeitsaufträge: Aller Digitalisierung zum Trotz wird in deutschen Firmen noch viel ausgedruckt. Bei sechs Prozent der Unternehmen kommt bei allen Prozessen in Büro und Verwaltung Papier zum Einsatz, bei 19 Prozent sind es rund 75 Prozent der Vorgänge. Das ergab eine Befragung von Bitkom Research unter Unternehmen mit mindestens 20 Mitarbeitern. 43 Prozent gaben an, dass für die Hälfte dieser Prozesse Papier genutzt wird. In drei von zehn Firmen (28 Prozent) lag die Papier-Quote bei maximal 25 Prozent, der Rest wird etwa am Computer erledigt. Bei Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern liege diese Zahl höher – bei rund 38 Prozent.

Bei vielen Unternehmen geht laut der Bitkom-Studie die Tendenz zum Verzicht auf Papier, es gibt aber auch den umgekehrten Fall. 33 Prozent der Firmen haben demnach 2017 weniger ausgedruckt als im Jahr zuvor – 19 Prozent wiederum mehr. Bei knapp der Hälfte (46 Prozent) blieb das gleich. Rund ein Drittel der Befragten gab an, die eigenen Papierakten zumindest schon teilweise digitalisiert zu haben. 26 Prozent hingegen hatten noch keine einzige Papierakte eingescannt. Im Auftrag des Branchenverbandes Bitkom wurden Geschäftsführer, IT-Leiter und Vorstandsmitglieder von 1106 Unternehmen im März 2018 telefonisch befragt. (Mit Material der dpa) / (axk)

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