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Trotz Enge: Gamescom bleibt in Köln

Nach langen Spekulationen über mögliche Abwanderungspläne ist nun klar: Die Spielemesse bleibt am Rhein. Für wie lange, ist aber ungewiss.

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Blizzard auf der Gamescom

Besucher der Gamescom.

(Bild: dpa, Oliver Berg)

Erfolg für den Standort Köln: Die Messegesellschaft Koelnmesse und der Branchenverband Game haben den Vertrag zur Ausrichtung der besucherstärksten Spielemesse in der Domstadt auf unbestimmte Zeit verlängert. Das haben beide Partner am Dienstag in Köln mitgeteilt.

Die Gamescom findet seit 2009 in Köln statt und hatte zum zehnten Jubiläum im vergangenen Jahr mit 1037 Ausstellern und 370.000 Besuchern einen neuen Rekord erzielt. Allerdings sind die Messehallen damit ausgereizt – so kam es bereits wegen Überfüllung zu deutlichen Einschränkungen der Besucher.

Die Koelnmesse sei "für uns genau der richtige Partner", sagte Game-Geschäftsführer Felix Falk und hob die Unterstützung durch Stadtverwaltung und die nordrhein-westfälische Landesregierung hervor. Derzeit baut die Messegesellschaft ihre Kapazitäten aus: Die neue Halle "1 plus" mit zusätzlichen 10000 Quadratmetern Ausstellungsfläche soll im Jahr 2021 den Betrieb aufnehmen.

In diesem Jahr findet die Gamescom zwischen dem 20. und 24. August statt. Der Vorverkauf der Tickets hat bereits Anfang März begonnen. Die Preise sind wieder etwas gestiegen: So kostet der Eintritt am Samstag regulär 21,50 Euro. Weggefallen sind die Nachmittagstickets, mit denen Besucher ab 14 Uhr Zugang bekommen konnten. Stattdessen gibt es Abendtickets, die von 16 Uhr bis 20 Uhr Zugang zur Entertainment-Area erlauben. (vbr)