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Trump: Google, Facebook und Twitter "lächerlich" voreingenommen

Der US-Präsident wirft Twitter trotz Follower-Zuwachses vor, den Nutzern ein Folgen seines Accounts zu erschweren.

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Trump, Twitter

US-Präsident Donald Trump hat Google, Facebook und Twitter erneut Voreingenommenheit für die oppositionellen Demokraten vorgeworfen. Die drei Firmen seien so parteiisch, dass es "lächerlich" sei, schrieb Trump am Dienstag auf Twitter. Den Kurznachrichtendienst beschuldigte er, es Nutzern erschwert zu haben, seinem Account @realdonaldtrump zu folgen. Tatsächlich hat die Zahl seiner Follower auf Twitter seit Juli allerdings um fast drei Millionen zugenommen.

Im Juli hatte Twitter mitgeteilt, gesperrte Nutzer als Follower von anderen Konten zu entfernen. Der Kurznachrichtendienst hatte gewarnt, dadurch könne die Zahl von Abonnenten sinken – besonders bei Konten, die viele Follower haben. Twitter ist Trumps bevorzugter Mitteilungskanal. Am Dienstag postete er noch vor zehn Uhr morgens acht Tweets zu verschiedenen politischen Themen.

Als Konsquenz aus der Änderung von Twitters Verhalten gegenüber gesperrten Nutzern hatte Trumps Account zuerst einmal 300.000 Follower verloren. Dies hat er aber bei weitem wieder aufgeholt: Dem Präsidenten folgen auf Twitter derzeit 56,3 Millionen Menschen. Zum Zeitpunkt der Ankündigung von Twitter im Juli waren es 53,4 Millionen.

Trump kritisierte trotzdem mit Blick auf Twitter: "Sie haben viele Namen entfernt und die Ebene und die Geschwindigkeit des Zuwachses stark verlangsamt." Twitter habe das Problem weder zur Kenntnis genommen noch etwas dagegen unternommen. Trump hat Google, Facebook und Twitter bereits häufiger Parteilichkeit unterstellt. (jk)