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Trump: Solarenergie soll Grenzmauer zu Mexiko finanzieren

US-Präsident Trump hält an seinem Plan einer Mauer an der Grenze zu Mexiko fest. Nun sollen Solarpaneele das Milliardenprojekt finanzieren, meint Trump. Experten bezweifeln, dass sich das rechnet.

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Donald Trump

Donald J. Trump

(Bild: dpa, Susan Walsh)

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Die Kampagne zur Wiederwahl Donald Trumps im Jahr 2020 hat längst begonnen. Bei einer Wahlkampfrede am Mittwoch in Iowa präsentierte der US-Präsident stolz einen neuen Plan zur Verwirklichung eines Versprechens aus seiner ersten Wahlkampagne: Die Mauer an der gesamten Grenze zu Mexiko soll sich durch Solarpaneele mehr oder weniger selbst bezahlen.

"Wir denken daran, die Mauer als Solar-Mauer zu bauen", verriet er seinen Anhängern, "Also erzeugt sie Energie und bezahlt sich selbst. Daher wird Mexiko viel weniger Geld zu zahlen haben." Trump verspricht seit jeher, dass er Mexiko dazu bringen werde, die tausende Kilometer lange Mauer zu zahlen. Die Regierung des südlichen Nachbarn hat natürlich nicht vor, für das verhasste Projekt Geld auf den Tisch zu legen. Das US-Ministerium für Sicherheit schätzt die Kosten auf rund 22 Milliarden US-Dollar.


"Solarwandpaneele. Denkt darüber nach: Je höher [die Mauer] wird, umso wertvoller ist sie. Ziemlich gute Vorstellung, nicht wahr? Meine Idee", sparte Trump nicht mit Selbstlob. Tatsächlich ist die Idee, Solarzellen oder Hitzekollektoren an vertikalen Strukturen anzubringen, nicht neu, auch nicht in konkretem Bezug auf die Grenzmauer. Das tut der Begeisterung des 71-Jährigen keinen Abbruch: Die Südgrenze sei "einer jener Orte, an denen Solarenergie wirklich funktioniert, in der enormen Sonne und Hitze."

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