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Trump ordnet bemannte Mondmissionen an

45 Jahre nach der bislang letzten Mondlandung der US-Amerikaner ordnet Donald Trump an, dass die Nasa wieder Menschen dorthin schickt. Der Mond soll Sprungbrett für weitere Missionen werden.

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Trump will Menschen zum Mond und zum Mars schicken

Trump gibt dem ehemaligen Astronauten Jack Schmitt die Hand, der vor 45 Jahren auf dem Mond war.

(Bild: whitehouse.gov)

US-Präsident Donald Trump hat eine Anordnung unterzeichnet, mit der die Raumfahrtbehörde Nasa beauftragt wird, bemannte Missionen zum Mond zu unternehmen. Wie er in einer kurzen Ansprache sagte, sollten diese nicht nur dazu dienen, eine Fahne in den Mondboden zu stechen und Fußabdrücke zu hinterlassen, sondern eine Station aufzubauen, um von dort aus den Planeten Mars und andere Ziele im Weltall anzusteuern.

Die USA sollen nach Trumps Vorstellungen die treibende Kraft in der Weltraumindustrie werden, neue Erkenntnisse aus dem Kosmos gewinnen und "unglaubliche Technik" in Gang setzen – die nicht zuletzt dem Militär zu Gute kommen werde.

Als bisher letzter Mensch auf dem Mond wird Eugene Cernan gezählt, der im Dezember 1972 als Letzter seine Fußabdrücke auf dem Erdtrabanten hinterließ. Dieser starb im Januar dieses Jahres. Zur Unterzeichnung anwesend war Jack Schmitt, der gemeinsam mit Cernan die bislang letzte Mondmission Apollo 17 durchführte.

Im Oktober dieses Jahres war bereits offenbar geworden, dass Trump zunächst den Mond und dann den Mars im Visier hat. Trumps Vorgänger Barack Obama hatte den Mars als das vorrangige Ziel ausgegeben.

(anw)

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