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Tübingen gewinnt beim Robot Day

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Das Team Attempto von der Universität Tübingen hat beim 3. Sick Robot Day in Waldkirch den ersten Platz erreicht. Der Tübinger Roboter bewältigte den Parcours in 3:18 Minuten, gefolgt von Team Kobra (Universität Koblenz-Landau) und Team Hector (Technische Universität Darmstadt), die 6:45 und 7:43 Minuten brauchten. Ein Sonderpreis für Fairness ging an das Team Mindworkers vom Schülerforschungszentrum Südwürttemberg in Bad Saulgau. Als die Gefahr bestand, dass das gegnerische Fahrzeug vollständig blockiert werden könnte, nahmen die Schüler ihren Roboter freiwillig aus dem Rennen.

Bei dem Wettbewerb starteten immer zwei Teams gleichzeitig. Am Rand des Spielfelds sollten die Roboter Ziffern erkennen und entweder in aufsteigender oder absteigender Reihenfolge ansteuern. Dabei mussten sie Hindernissen sowie dem gegnerischen Roboter ausweichen. Im Unterschied zu den letzten Jahren fand der Wettbewerb diesmal nicht im Freien, sondern in der Stadthalle Waldkirch statt, wo der ebene Untergrund und konstantere Lichtverhältnisse für etwas leichtere Bedingungen sorgten.

Sick Robot Day 2010 (2 Bilder)

Der Wettbewerb

Dir Roboter müssen nacheinander die Ziffern am Spielfeldrand ansteuern und dabei Hindernissen und dem jeweiligen Gegner ausweichen. (Bild: Hans-Arthur Marsiske)

Insgesamt hatten sich 16 Teams aus Deutschland, Tschechien und Italien zu dem Wettbewerb angemeldet. Der Sensorhersteller Sick AG will mit der Veranstaltung die technischen Wissenschaften allgemein fördern sowie im Besonderen „den Fortschritt im Bereich der sensorunterstützten autonomen Fahrzeuge unterstützen“, wie es in einer Pressemitteilung heißt. (Hans-Arthur Marsiske) / (vbr)

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