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Twitter führt "Kaufen"-Buttons in den USA ein

Nach Facebook, Google und Pinterest testet nun auch Twitter die Option, angepriesene Waren direkt über die Plattform kaufen zu können. Unterdessen wird berichtet, die 140-Zeichen-Grenze könnte fallen.

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Kaufen-Button Twitter

"Buy" – gezwitscherte Waren lassen sich nun direkt kaufen

(Bild: Twitter)

Twitter führt den "Kaufen"-Button für seine Kurznachrichten auf breiter Front in den USA ein. Am Mittwoch wurden unter anderem die Elektronik-Kette Best Buy und Adidas als neue Partner vorgestellt. Twitter hofft auf zusätzliche Erlöse durch die Funktion. Auch Facebook samt der Foto-Plattform Instagram, Googles Videodienst YouTube und die Foto-Website Pinterest testen gerade solche digitalen Knöpfe, mit denen Nutzer direkt zuschlagen können.

Unterdessen denkt Twitter laut Medienberichten auch darüber nach, über die bisherige Begrenzung von 140 Zeichen pro Nachricht hinauszugehen. Dafür werde an einem neuen Produkt gearbeitet, hieß es im IT-Blog Recode unter Berufung auf informierte Personen. Das Wall Street Journal berichtete, das Projekt "140 Plus" werde vom Mitgründer und amtierendem Chef Jack Dorsey angeführt. Dabei würden verschiedene Wege ausgelotet, wie längere Inhalte bei Twitter Einzug halten könnten. Noch sei nichts entschieden worden. (anw)