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Twitter übergibt 200 angebliche Propaganda-Accounts aus Russland an US-Senat

Nachdem sich der US-Senat zunächst über die schlechte Zusammenarbeit mit Twitter beschwert hatte, legt das Unternehmen nun die verdächtigen Konten offen.

Twitter

(Bild: dpa, Tobias Hase)

In den Ermittlungen zu vermuteter russischer Einflussnahme auf die US-Präsidentenwahl 2016 hat der Kurznachrichtendienst Twitter 201 Profilnamen an den US-Senat weitergegeben. Das bestätigten informierte Kreise dem Sender CNN am Freitag. Die Ermittler hätten nun die von den Konten gesendeten Nachrichten angefordert. Zuvor hatte sich Senator Mark Warner, der eine führende Rolle im Geheimdienstausschuss spielt, über die mangelhafte Kooperation von Twitter beschwert.

Twitter hatte den Kongress bereits im September darüber informiert, dass das Unternehmen rund 200 Konten gesperrt habe. Diese sollen Verbindungen zu Facebook-Konten gehabt haben, über die angeblich aus Russland Anzeigen geschaltet wurden, um die öffentliche Meinung im US-Wahlkampf 2016 zu beeinflussen.

Mehr zu den Hintergründen über die Ermittlungen zur russischen Einflussnahme auf den US-Wahlkampf 2016 lesen Sie in: "Missing Link": Manipulation, Meinungsfreiheit und Propaganda bei Facebook & Co. (dpa) / (hag)

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