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UEFI- und Secure-Boot-Untersütztung für FreeBSD in Arbeit

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Die FreeBSD Foundation sponsert Benno Rice bei der Entwicklung von Änderungen, durch die FreeBSD auf Systemen mit UEFI (Unified Extensible Firmware Interface) starten soll. Der BSD-Entwickler arbeitet zudem an Unterstützung für das in neueren UEFI-Spezifikationen definierte Secure Boot. Durch Microsofts Hardware Certification Requirements sind diese beiden Techniken bei vielen neuen Komplettsystemen und Notebooks zu finden; auch bei Servern ist UEFI immer häufiger anzutreffen.

Bereits im vorigen Jahr hatte ein Entwickler im Rahmen des Google Summer Of Code an EFI-Unterstützung für FreeBSD gearbeitet – dies Projekt wurde aber nicht abgeschlossen. Rice ist laut der Wiki-Seite schon fast fertig mit seiner Arbeit; als verbleibende Punkte sind lediglich weitere Tests und die Modifikation der Prozesse verzeichnet, mit denen FreeBSD gebaut wird.

Die darauf aufbauende Unterstützung von Secure Boot in FreeBSD ist erst in Planung. Demnach will Rice eine vom FreeBSD-Projekt erstellte und von Microsoft signierten Version des Mini-Boot-Loaders Shim verwenden, den auch die Linux-Distributionen Fedora und Ubuntu nutzen; durch die Microsoft-Signatur erkennt Secure-Boot-Hardware die Betriebssysteme als vertrauenswürdig und startet sie so auch bei aktivem Secure Boot. (thl)