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UK-Provider verschicken Warnungen an angebliche Urheberrechtsverletzer

Ab kommenden Jahres sollen Internetnutzer, die angeblich gegen das Urheberrecht verstoßen, von ihren Providern Warnhinweise bekommen.

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Britische Internetnutzer, die über das Netz angeblich gegen das Urheberrecht verstoßen, bekommen von ihren Internetprovidern künftig Warnhinweise zugeschickt. Darauf haben sich die britische Film- und Musikindustrie und die vier größten Provider mit Unterstützung der Regierung geeinigt.

Das ursprünglich vorgesehen abgestufte Warnmodell mit Sperrungen kommt in Großbritannien nicht zum Zug.

(Bild: dpa)

Der Kompromiss in den Verhandlungen hatte sich bereits im Mai abgezeichnet. Creative Content UK, wie sich die Initiative nennt, wird noch von weiteren Unternehmen wie der BBC, ITV und der Premier League unterstützt. Ursprünglich sollte ein Modell eingeführt werden, das nicht nur Verwarnungen, sondern auch Sperrungen für Internetnutzer vorsieht, die gegen das Urheberrecht verstoßen.

Die ersten Warnhinweise sollen kommendes Jahr herausgehen. Im Frühjahr des Jahres soll es eine groß angelegte Multimedia-Aufklärungskampagne zum Thema Urheberrecht im Netz geben. Diese wird von der Regierung mit 3,5 Millionen britischen Pfund unterstützt. (anw)