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US-Behörde will angeblich Fusion Telekom - VoiceStream billigen

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Die US-Aufsichtsbehörde Federal Communications Commission (FCC) will angeblich grünes Licht für den Kauf von VoiceStream Wireless durch die Deutsche Telekom geben. Das berichtete die Zeitung "USA Today" am Montag unter Berufung auf informierte Kreise. Danach haben FCC-Mitarbeiter bereits eine Empfehlung entworfen, das Geschäft im Wert von 27 Milliarden Dollar (56,7 Milliarden Mark) zu billigen. Die Fusion wird für Juni angestrebt.

Zwei demokratische Mitglieder des US-Kongresses hatten in der vergangenen Woche in einem Brief an den FCC-Vorsitzenden Michael Powell ihre Bedenken gegen den Abschluss erneuert. Senator Ernest Hollings und der Abgeordnete John Dingell verwiesen auf ein US- Gesetz, dem zufolge ausländische Regierungen oder deren "Vertreter" keine Lizenz zur Nutzung von Radiowellen in den USA erhalten dürften. Die Partner der geplanten Fusion argumentieren, dass die Telekom nicht als "Repräsentant" der deutschen Regierung angesehen werden könne, auch wenn diese zu 58 Prozent Eigentümer des Telefonriesen sei. (dpa) / (wst)