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US-Börsenaufsicht SEC überprüft Teslas Aussagen zum Model 3

Nach dem US-Justizministerium interessiert sich auch die US-Börsenaufsicht SEC für Produktionsvorhersagen zu Teslas Model 3.

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US-Börsenaufsicht SEC überprüft Teslas Aussagen zum Model 3

Model 3

(Bild: Tesla)

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Nach dem US-amerikanischen Justizministerium interessiert sich auch die Börsenaufsicht SEC für Aussagen des Autoherstellers Tesla rund um sein Model 3. Es geht insbesondere um die Frage, ob Tesla falsche Angaben zur Produktion des aktuellen Modells gemacht hat. Die SEC habe das Unternehmen aufgefordert, sich dazu zu äußern, geht aus einem Tesla-Bericht an die Börsenaufsicht vom Freitag hervor.

Im Februar 2017 hatte Tesla bekannt gegeben, im vierten Quartal 2017 5000 Model 3 pro Woche herstellen zu wollen. Am 2. Juli 2017, kurz vor Produktionsstart, senkte Tesla-Chef Elon Musk das Ziel auf 20.000 Model 3 bis Dezember des Jahres. Tatsächlich wurden es dann aber nur 2700 im Gesamtjahr 2017, davon knapp 800 in der vorvorigen Woche. Es geht darum, die damaligen Vorhersagen mit den tatsächlichen Produktionskapazitäten zu vergleichen und ob Teslas hätte wissen müssen, dass die Vorhersagen unrealistisch sind.

Diese Vorgänge sind unabhängig von dem Vergleich, den Musk und Tesla Ende September mit der SEC geschlossen haben. Unter anderem muss Musk als Vorsitzender des Verwaltungsrates zurücktreten, und Tesla muss zusätzliche, von Musk unabhängige Verwaltungsratsmitglieder bestellen. Außerdem sind 40 Millionen Dollar Strafe fällig. Nun habe das Justizministerium ebenfalls Informationen zu Musks Äußerungen eingefordert, doch habe sich seit dem Vergleich mit der SEC nicht Neues ergeben, das der Börsenaufsicht zu melden sei, beteuert Tesla in seiner Mitteilung. (anw)

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