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US-Filmstudio schließt das Verleihfenster bei DVD-Automaten

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Das US-Filmstudio Paramount will im DVD-Verleihgeschäft nach Experimenten mit verschiedenen "Verleihfenstern" ganz darauf verzichten, Filme verspätet beim Automatenverleiher Redbox in den Verleih zu bringen. Das Studio steht damit zu einer vorläufigen Vereinbarung mit dem Automatenaufsteller, der Paramount-Filme gegen eine Gewinnbeteiligung schon am Tag der DVD-Erstveröffentlichung ins Programm aufnehmen kann.

Mit Paramount schert damit ein weiteres Studio aus dem Hollywood-Kanon aus. Redbox hatte sich nach verschiedenen Scharmützeln mit Fox, Universal und Warner vertraglich auf die Einhaltung einer Schutzfrist von 28 Tagen geeinigt. Die Studios hatten auf die Frist bestanden, um den Verkauf ihrer DVDs vor der Konkurrenz durch den Billigverleiher zu schützen. An den Redbox-Automaten, die an über 20.000 Standorten wie Schnellrestaurants oder Einkaufszentren zu finden sind, können Kunden Filme für einen US-Dollar ausleihen.

Paramount hält an der im vergangenen Jahr mit Redbox geschlossenen Vereinbarung fest. Den Verleih bei Redbox künstlich zu verzögern bringe keinen Vorteil, zitiert die Los Angeles Times den Chef von Paramounts DVD-Sparte. Die Erfahrungen zeigten dagegen, dass der DVD-Verkauf nicht durch den gleichzeitigen Verleihstart bei Redbox beeinträchtigt worden sei. Vielmehr verhelfe der direkte Verleihstart dem Studio zu mehr Umsatz. Auch Disney und Sony bringen ihre Filme ohne Verzögerung in den Verleih bei Redbox. (vbr)