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US-Gewerkschaft geht gegen Tesla-Entlassungen vor

Nach der Kündigung mehrerer Hundert Mitarbeiter bei Tesla wirft die Arbeitnehmerorganisation UAW dem Autohersteller vor, vor allem gewerkschaftlich engagierte Arbeitnehmer entlassen zu haben.

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Tesla-Logo

(Bild: dpa, Ian Langsdon/Archiv)

Die amerikanische Gewerkschaft Union Auto Workers (UAW) hat bei der zuständigen US-Behörde National Labor Relations Board Klage gegen Tesla erhoben. Anlass ist die Entlassung von mehreren Hundert Mitarbeitern des Elektroautoherstellers nach einer jährlichen Überprüfung. Die Gewerkschaft mit insgesamt 400.000 Mitgliedern wirft Tesla in sechs Anklagepunkten unter anderem vor, Angestellte einschüchtert und belästigt zu haben sowie Mitarbeiter bestraft oder gar entlassen zu haben, weil sich diese für bessere Arbeitsbedingungen eingesetzt oder gewerkschaftlich engagiert haben.

Tesla hatte die Entlassungen mit mangelhaften Arbeitsleistungen begründet. Nach Angaben der UAW widersprechen dem aber die Leistungsbeurteilungen von gekündigten Gewerkschaftsmitgliedern. Am Donnerstag kam es vor dem Tesla-Werk in Fremont, Kalifornien zu Protestaktionen mehrer Dutzend Mitarbeiter und ihrer Angehörigen. Zu den Entlassungen gab es auch von der Konkurrenz Kritik: Laut VW-Chef Matthias Müller "schmeißt [Tesla] die Mitarbeiter raus, wie sie lustig sind. Also Sozialkompetenz – weiß ich nicht, wo die ist". (chh)

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