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US-Gouverneure streiten für E-Commerce-Steuer

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Die Gouverneure von 40 Bundeststaaten wollen ein Gesetz stoppen, das vielen US-Web-Shops Steuerfreiheit garantiert. Nach geltendem Recht aus dem Jahr 1992 dürfen Bundesstaaten von Internet-Händlern keine Steuern fordern, wenn diese im jeweiligen Staat keine Filialen unterhalten.

Laut der Washington Post wollen die Gouverneure und Abgeordnete der Demokraten in einem Brief an alle Kongressabgeordneten dazu auffordern, gegen die Verlängerung der derzeit gültigen Regelung zu stimmen. Das entsprechende Gesetz würde im Oktober bei einer Zustimmung durch den Kongress um weitere fünf Jahre verlängert, schreibt die Zeitung weiter.

Nach Ansicht der Demokraten könne sich die steuerfreie Bestellung via Web künftig auch negativ auf die Einnahmen der Öffentlichen Hand auswirken: Dieses Szenario würde eintreten, wenn die Einnahmen der Onlineshops steigen und die Umsätze der Geschäfte sinken, argumentieren die Befürworter einer neuen Regelung. Gegner verweisen jedoch auf das noch junge Geschäft im Internet und die derzeitige recht schwierige finanzielle Lage des E-Commerce-Sektors. Nach ihrer Ansicht haben zusätzliche Steuern für die Branche verheerende Folgen. (daa)

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