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US-Regierung legt im Kartellrechtsstreit mit AT&T Berufung ein

Das US-Justizministerium geht nach der gescheiterten Kartellrechtsklage gegen die Time Warner-Übernahme von AT&T in Berufung.

US-Regierung legt im Kartellrechtsstreit mit AT&T Berufung ein

(Bild: AT&T)

Die US-Regierung gibt ihren Widerstand gegen die Übernahme des Medienkonzerns Time Warner durch den Telekomriesen AT&T nicht auf. Nachdem eine Kartellrechtsklage gescheitert war, ging das Justizministerium am Donnerstag gegen das Urteil in Berufung. Das geht aus dem Gerichtsantrag hervor. Die Regierung von Präsident Donald Trump hatte gegen den über 80 Milliarden Dollar schweren Mega-Deal geklagt, weil sie eine zu große Marktmacht und Nachteile für Wettbewerber und Kunden befürchtete.

Bei einem sechswöchigen Prozess war es den Anwälten des Justizministeriums aber nicht gelungen, den zuständigen Richter Richard Leon von ihren Argumenten zu überzeugen. Leon winkte die Fusion im Juni letztlich sogar ganz ohne Auflagen durch, woraufhin die Unternehmen sie dann auch rasch vollzogen.

Für Präsident Trump war das auch eine persönliche Niederlage – er steht mit Time Warners Nachrichtenflaggschiff CNN auf Kriegsfuß und hatte sich wiederholt öffentlich gegen den Zusammenschluss mit AT&T ausgesprochen. (dpa) / (bme)

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