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USA: Ruf nach strengerer Regulierung für Kryptowährungen

Experten fordern von der US-Regierung, Kryptowährungs-Miner ähnlich wie Finanzdienstleister zu regulieren.

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(Bild: Aleksi Räisä on Unsplash)

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Kryptowährungen sollten in den USA künftig mithilfe des Bankgeheimnisgesetzes strenger reglementiert werden. Das forderte ein Vertreter der Beratungsfirma Financial Integrity Networks in Washington, DC, die vor allem auf illegale Finanzierungen fokussiert ist, Anfang September vor einem Unterausschuss des Senats von der US-Regierung, wie Technology Review online in "Mit dem Bankgeheimnisgesetz gegen Bitcoin & Co." schreibt. Die Regierung solle ihre Befugnisse im Rahmen des Bankgeheimnisgesetzes zu erweitern, um die Verwendung von Kryptowährung durch Menschenhändler zu bekämpfen. "Virtuelle Güter sind anfällig für illegale Finanzierungen, da sie eine schnelle und unwiderrufliche Abwicklung und das Potenzial für Anonymität bieten", sagte David Murray, ein Vizepräsident bei Financial Integrity Networks.

Um die Kryptowährung besser in den Griff zu bekommen, sollte das Finanzministerium laut Murray die Definition des Bankgeheimnisgesetzes als "Finanzinstitut" auch auf bestimmte "Kryptowährungsdienstleister" ausweiten. Während Kryptowährungsbörsen und Krypto-Asset-Speicheranbieter bereits unter das Bankgeheimnisgesetz fallen, bleiben andere wichtige Teilnehmer an Blockchain-Systemen außerhalb des Geltungsbereichs des Gesetzes. Das will Murray ändern.

Eine Gruppe, die er besonders hervorhob, sind "Virtuelle-Asset-Transaktionsvalidierer". Zwar arbeiten verschiedene Blockchain-Systeme auf unterschiedliche Weise, doch bei allen müssen Teilnehmer, die die vom Netzwerk verwendete Software benutzen, neue Transaktionen validieren. Bitcoin und ähnliche Kryptowährungen nennen sie "Minenarbeiter" (miners), da sie für diese Aktivität neu geprägtes digitales Geld erhalten. Murray fordert nun, dass die USA die digitalen Bergleute wie Gelddienstleister regulieren sollte.

Mehr dazu in Technology Review online in:

(vsz)