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USA erwägen angeblich Laptopverbot bei Flügen auch ab Großbritannien

Der Guardian meldet, dass die US-Regierung erwägt, das seit Ende März für zehn nahöstliche Flughäfen geltende Kabinenverbot für elektronische Geräte auch auf Abflüge von britischen Flughäfen auszuweiten.

Kameraverbot künftig auch bei USA-Flügen ab deutschen Flughäfen?

(Bild: Creative Commons CC0 )

Nach Informationen der britischen Zeitung The Guardian erwägt die US-Regierung, auch bei Flügen ab Großbritannien in die USA elektronische Geräte im Handgepäck zu verbieten, die größer sind als ein Smartphone. Ein entsprechendes Verbot hatten die USA schon Ende März für Direktflüge von zehn nahöstlichen Flughäfen in die USA ausgesprochen. Damit war die Mitnahme von Kameras, Tablets und Notebooks im Bordgepäck untersagt. Großbritannien hatte die Einfuhr von elektronischen Geräten im Handgepäck kurz darauf ebenfalls eingeschränkt, Kameras jedoch ausdrücklich vom Verbot ausgenommen.

Ob es tatsächlich zu der Ausweitung des Verbotes kommt, scheint jedoch noch nicht entschieden zu sein. Unklar sei laut Guardian auch, welche Fluggesellschaften von einem möglichen Bann betroffen sein könnten. Der vor einem guten Monat ausgesprochene Bann galt praktisch nur für arabische Fluglinien. Emirates hatte infolge dessen angekündigt, ab Mai die Zahl der Flüge in die USA zu reduzieren. Laut Guardian und Spiegel Online könne die Ausweitung des Verbotes der USA auf Großbritannien ein Vorbote für weitere europäische Länder sein. (Christoph Jehle) / (msi)

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