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USA kündigen Embargo gegen chinesischen IT-Konzern Fujian Jinhua an

Ähnlich wie zuvor gegen ZTE gehen die USA nun gegen den chinesischen Chiphersteller Fujian Jinhua vor.

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USA kündigen Embargo gegen chinesischen IT-Konzern Fujian Jinhua an

(Bild: danielo/Shutterstock.com)

Die US-Regierung eskaliert den Handelsstreit mit China durch Sanktionen gegen einen staatlich kontrollierten Chiphersteller aus der Volksrepublik weiter. Das Handelsministerium in Washington kündigte am Montag an, die Fujian Jinhua Integrated Circuit Company aus Gründen der nationalen Sicherheit auf eine Liste von Unternehmen zu setzen, an die US-Firmen ohne spezielle Lizenzen nicht exportieren dürfen.

Zuvor hatte der US-Rivale Micron die Chinesen des Diebstahls geistigen Eigentums beschuldigt. Ähnlich wie gegen Jinhua waren die USA zeitweise auch schon gegen den chinesischen Smartphone-Hersteller und Netzwerk-Ausrüster ZTE vorgegangen, dessen Geschäfte daraufhin einbrachen. Die Sanktionen gegen ZTE wurden im Juli aufgehoben, nachdem US-Präsident Donald Trump persönlich interveniert und das Unternehmen eine Milliardenstrafe gezahlt hatte.

Seitdem hat sich das Verhältnis zwischen Washington und Peking jedoch wieder verschlechtert. Die Finanznachrichtenagentur Bloomberg berichtete am Montag unter Berufung auf drei eingeweihte Quellen, die US-Regierung erwäge, Anfang Dezember auf alle verbleibenden Waren aus China Strafzölle anzukündigen, sollte ein Treffen zwischen Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping beim G20-Gipfel in Buenos Aires keine Entspannung im Handelsstreit bringen. (anw)

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