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USA wollen Leistungsfähigkeit von Akkus verfünffachen

Das US-Energieministerium investiert 120 Millionen US-Dollar in die Entwicklung der nächsten Generation von Energiespeichern. Mit dem Geld wird das entstehende Forschungsnetzwerk Joint Center for Energy Storage Research (JCESR) finanziert. Es soll innerhalb von fünf Jahren Speichertechniken entwickeln, die bei einem Fünftel des Preises fünfmal so leistungsfähig sind, wie die existierenden. Das sei eine Grundlage für das Vorhaben der USA von Ölimporten unabhängig zu werden, beispielsweise durch ein stärkeres Setzen auf Wind- und Solarenergie, erläuterte Minister Chu gegenüber Computerworld.

Der Ausbau der Windenergie (hier in Idaho) verlangt verbesserte Möglichkeiten, die Energie zu speichern.

(Bild: Nordex USA, Inc. )

Hinsichtlich seiner Organisation orientiert sich das Vorhaben unter anderem an dem Manhattan Project, in dessen Rahmen im Zweiten Weltkrieg die Atombombe entwickelt worden war. Für das JCESR werden nun die Ressourcen von fünf Einrichtungen des Ministeriums, fünf Universitäten und vier Unternehmen gebündelt. Sie sollen nicht existierende Techniken verbessern, sondern grundlegend neue Herangehensweisen ausprobieren.

Am wichtigsten sei es, den Preis zu senken, erklärte Chu. Als Vergleich nannte er PCs und Handys, die nach Preissenkungen den Massenmarkt erobert hätten. In naher Zukunft müssten es sich nun Hausbesitzer leisten können, Solarzellen und die dazugehörige Speichertechnologie zu installieren. Dann könnten sie sich größtenteils selbst versorgen und wären auch von Stromausfällen nicht betroffen. (mho)

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