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USB-Standard für verschraubbare Typ-C-Verbindungen verabschiedet

Die universelle USB-Typ-C-Buchse bekommt einen verschraubbaren Ableger für industrielle Anwendungen.

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USB-Kabel mit Typ-C-Steckern
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Typ-C-Stecker rasten zwar hör- und spürbar in zugehörige Buchsen ein, doch für industrielle Anwendungen ist das zu wenig: Eine gesteckte Verbindung muss dort mitunter Vibrationen überstehen, und üblicherweise kann man nicht grundsätzlich einen Service-Techniker losschicken, um im Fehlerfall erst einmal alle Kabel auf korrekten Sitz zu überprüfen. Damit der universelle Typ-C-Stecker auch in industriellen Anwendungen zum Einsatz kommen kann, hat das Standardisierungsgremium USB-IF (Universal Serial Bus Implementers Forum) kürzlich eine Spezifikation für verschraubte Typ-C-Steckverbindungen verabschiedet.

Die erste Revision der USB Type-C Locking Connector Specification, so ihr vollständiger Name, sieht zwei Arten von verschraubbaren Verbindern vor, nämlich eine mit zwei Schrauben und eine mit einer Schraube. Bei ersterer sitzen die beiden Verschraubungen in der Längsachse des Typ-C-Steckers, wodurch es wie beim Typ-C-Verbinder an sich egal ist, wieherum man den Stecker nun in die Buchse steckt. Bei der Variante mit einer Verschraubung, die für Anwendungen mit begrenztem Platz gedacht ist, klappt das nicht.

(Bild: Newnex)

Weil sich an der Typ-C-Buchse selbst nichts ändert, lassen sich selbstverständlich weiterhin herkömmliche Typ-C-Kabel ohne Schrauben in Buchsen mit danebenliegenen Befestigungslöchern einstecken. Damit auch der umgekehrte Fall klappt – also verschraubbare Kabel an Geräten verwendbar sind, die keine Bohrungen aufweisen –, müssen sich die Schrauben gemäß Spezifikation vollständig in den neuen Steckern versenken lassen. (mue)

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