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Uber gibt mit UberPOP in Deutschland auf

Am Wochenende stellt der US-Anbieter Uber seinen umstrittenen Mitfahrdienst UberPOP auch in den letzten beiden deutschen Städten ein und fügt sich damit den Gerichten. Trotzdem will Uber in Deutschland durchstarten.

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Uber gibt mit UberPOP in Deutschland auf

UberPOP wird abgeschaltet: In einigen deutschen Städten bleibt Uber aber mit verschiedenen Diensten aktiv.

Es war zu erwarten: Nach heftigem Widerstand seitens der Behörden und der Taxibranche stellt Uber seinen besonders umstrittenen Mitfahrdienst UberPOP in Deutschland ein. Nutzer in Berlin haben am Freitag eine Mitteilung erhalten, dass UberPOP in der Hauptstadt am Wochenende eingestellt wird. Auch in München soll am Wochenende Schluss sein, wie ein Unternehmenssprecher gegenüber heise online bestätigte. In Hamburg, Frankfurt und Düsseldorf war UberPOP schon vorher eingestellt worden.

Das Aus kommt nicht unerwartet. "Wie du weißt, hatte uberPOP keinen leichten Stand in Deutschland. Zahlreiche Gerichtbeschlüsse erschwerten das Wachstum", heißt es in der Mitteilung des Unternehmens. Nachdem im März das Frankfurter Landgericht ein bundesweites Verbot des Dienstes bestätigt hatte, war der US-Anbieter bereits auf die Bremse getreten und hatte mit einer Preissenkung versucht, das Verbot zu umgehen. Dadurch hatte auch die Attraktivität des Angebots bei Fahrern gelitten.

Problematisch an UberPOP ist aus Sicht der Behörden, dass Fahrer ohne Personenbeförderungsschein mit normalen Fahrzeugen an Fahrgäste vermittelt werden. Das Frankfurter Gericht hatte die kommerzielle Vermittlung solcher Dienste schließlich untersagt. Nach dem Rückzug ist Uber noch mit der Vermittlung von Taxis (Berlin, Hamburg, Düsseldorf) und lizenzierten Limousinen mit Chauffeur (Frankfurt/Main, München) aktiv.

Zudem versucht das Unternehmen gerade den Neustart mit UberX. Unter dieser in den USA schon etablierten Marke vermittelt Uber lizenzierte Mietwagen samt Fahrer mit Personenbeförderungsschein. UberX ist zunächst in Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf und München erhältlich, Berlin soll in den nächsten Wochen folgen. Uber braucht hier etwas mehr Zeit, um Partner für die Plattform zu gewinnen.

Uber kooperiert auch mit Mietwagenunternehmen, die in verschieden deutschen Städten unter Namen wie “Citycar” oder “Minicar” Alternativen zum Taxi anbieten. Während es Städten wie Hamburg und Düsseldorf etablierte Mietwagenunternehmen mit einem ausgewachsenen Fuhrpark gibt, ist Berlin für dieses Gewerbe noch Neuland. (vbr)

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